Petition gegen Sexkauf in Tirol

Seit kurzem gibt es in Tirol eine Petition mit dem Titel „STOP SEXKAUF IN TIROL“.  Die Unterschriftenaktion richtet sich an das Land Tirol und die Stadt Innsbruck. Auslöser sind die rund um den Innsbrucker Südtirolerplatz, Südring und Mitterweg ausufernde Prostitution samt ihren Begleiterscheinungen wie nächtliche Randale, Drogen, Zuhälterei und mafiöse Strukturen. Dies hat nicht nur eine unzumutbare Belastung der BewohnerInnen zur Folge, es geht dem Initiator der Petition, Johnny Nesslinger vom Verein Ridehere-Ridenow auch um die gesamt gesellschaftlichen Auswirkungen: „Wie soll Gleichberechtigung erreicht werden, wenn Frauen ganz normal und jederzeit als käufliche Objekte wahr genommen werden?“  Nesslinger ist auch Präsident des Vereins „Männer für Geschlechtergleichstellung“, der diese Petition ebenfalls unterstützt. Eine der Kernforderungen der Petition: Die Einführung von Freierstrafen sowie Strafen für Vermieter und sonstige Dritte, die die Prostitution fördern und von ihr profitieren. Nicht die Prostituierten, sondern die Sexkäufer sollen, wenn es nach dem Willen der UnterzeichnerInnen geht, gesetzlich belangt werden. Die Petition kann man unter diesem link unterzeichnen.